Konzerttermine

Frühjahr / Sommer 2016

  • 31. Januar 2016
  • 06. März 2016

R(h)einklänge

Sonntag, 31. Januar 2016, 17:00 Uhr

Rheinklang Quintett
Alice Brie (Flöte), Marina Günkinger (Oboe), Johannes Schittler (Klarinette),
Peter Amann (Fagott) und Fiona Williams (Horn) 

Programm

Franz Danzi (1763 - 1826)
Quintett op. 68 Nr. 2

Antonin Reicha (1770 - 1836)
Quintett F-Dur op. 88 Nr. 6

György Ligeti (1923 - 2006)
Sechs Bagatellen für Holzbläserquintett

Mit freundlicher Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

 

Interpreten

Das Rheinklang Quintett
wurde im Jahr 2013 aus Studenten der Musikhochschule Köln gegründet. Bereits einige Jahre zuvor spielten und konzertierten sie in unterschiedlichen Kammermusikformationen zusammen. Die Mitglieder des Ensembles sind Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und können auf eine beachtliche Tätigkeit in bedeutenden Orchestern Deutschlands zurückblicken (u.a. Frankfurter Opern- und Museumsorchester, Essener Philharmoniker, Sinfonieorchester Wuppertal, Düsseldorfer Symphoniker, Staatstheater Stuttgart).
Im Jahre 2012 erhielten die Musiker ein Stipendium der "Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung" und geben seither regelmäßig Konzerte in der Reihe der Stiftung. Mit ihrer Interpretation von W. A. Mozarts „Allegro und Andante für eine Orgelwalze KV 608“ qualifizierte sich das Rheinklang Quintett in der Vorauswahl zur Teilnahme am Internationalen ARD-Musikwettbewerb 2014 in München.
Die Teilnahme an internationalen Meisterkurse sowie die ständige musikalische Betreuung erlaubt dem Quintett die Zusammenarbeit mit renommierten Musikern wie z. B. Prof. Georg Klütsch, Prof. Froydis Ree Wekre, Prof. Christian Wetzel, Prof. Hans Klaus.

Jubiläumskonzert - 20 Jahre Kammerkonzerte Lüttinghof

Sonntag, 06. März 2016, 17:00 Uhr
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-- !!! AUSVERKAUFT !!! ---

Oleg Poliansky und Volker Zwetzschke (Klavier)

Programm

Werke von Franz Schubert - Moments musicaux (Auswahl) D 780, Fantasie zu vier Händen D 940
und Sergej Rachmaninow Moments musicaux op. 12 (Auswahl)
... 
sowie viele weitere Überraschungen...!

Interpreten

Oleg Poliansky (Klavier)

wurde in Kiew, der heutigen Ukraine geboren. Er ist Preisträger vieler internationaler Wettbewerbe, vor allem des internationalen „Tschajkowskij-Wettbewerb“ 1998 in Moskau. Hinzu kommen 1986 Tokio (Japan), 1988 Montreal (Kanada), 1997 „Internationaler Duowettbewerb in memoriam Christian Ferras und Pierre Barbizet“ Marseille (Frankreich), 1999 „World Piano Competition“ Cincinnati (USA) sowie 1998 & 2003 „Citta di Cantú“ (Italien).

Herr Poliansky trat im Rahmen seiner Karriere in den größten internationalen Konzerthäusern auf und konzertierte als Solist mit renommierten Orchestern. Oleg Poliansky blickt des Weiteren auf zahlreiche von Publikum und Kritik hoch gelobte Solorezitale zurück und ist regelmäßiger Gast internationaler Festivals wie z.B. Klavierfestival Ruhr, Rheingau Musik Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Europäisches Klassikfestival, Festival du Vigan, La Grange de Meslay, La Folle Journée (Nantes), Great Waterbury Summer Music Festival (Connecticut)...
Herr Poliansky ist ebenfalls ein profilierter Kammermusiker; viele bekannte Künstler wie z.B. Pavel Gililov, Henry Sigfridsson, Pierre Amoyal, Sayaka Shoji, Leticia Munoz-Moreno, Erik Schumann, Boris Pergamenschikow (†), Lázsló Fenyö, Tatjana Vassilieva und Dmitri Sitkovetsky schätzen ihn als verläss- lichen Partner am Klavier.
Für verschiedene russische und deutsche Rundfunksender erstellte er diverse Aufnahmen; so spielte er u.a. Tschaikowskys große Klaviersonate und mit Mikhail Ovrutsky die 1. Violinsonate von Mieczyslaw Weinberg für den WDR ein. Mit dem Cellisten Lázsló Fenyö legte er 2006 eine Duo-CD bei Aulos Records vor.
Zu seinen Lehrern zählen drei bekannte Persönlichkeiten: Aleksander Aleksandrow (†) am Gnessin Institut in Moskau, Sergej Dorensky am Moskauer Konservatorium und Pavel Gililov an der Musikhochschule in Köln. Dort lebt Oleg Poliansky auch seit 1993 und hatte seit 2007 eine Dozentur für das Hauptfach Klavier an der Hochschule für Musik Köln inne, die er aber 2012 aufgeben hat, um sich wieder uneingeschränkt dem Konzertieren widmen zu können.

Volker Zwetzschke (Klavier)

geboren in Recklinghausen, erhielt bereits in sehr jungen Jahren Klavierunterricht. Später bekam er Privatunterricht bei Rainer Maria Klaas und Joanna Jakubovska. Den entscheidenden Anstoß, die Musik zum Beruf zu machen, verdankt Volker Zwetzschke den Anregungen der belgischen Komponistin Jacqueline Fontyn. Sein Studium in der Klavierklasse von Prof. Michael Keller an der Musikhochschule Detmold / Abt. Münster schloss er 1999 mit dem „Staatlichen Klavierlehrerdiplom“ ab. Dort begann er zunächst auch das Aufbaustudium der „Künstlerischen Reife“, wechselte dann 2001 zu Prof. Einar Steen-Nøkleberg nach Hannover, wo er 2003 sein Abschlussexamen mit „Sehr gut“ ablegte.
Weitere musikalische Anregungen erhielt er außerdem im Rahmen von Meisterkursen von Tibor Szasz (Freiburg), Volker Banfield (Hamburg), Einar Steen-Nøkleberg (Hannover), Hans Leygraf (Salzburg), Bernd Glemser (Würzburg) und Mikhail M. Aleksandrow (Moskau).

Nebenher widmete Volker Zwetzschke sich von 1992 bis 1997 dem Studium der Philosophie bei Prof. Dr. Albert Stüttgen an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster.
Von 1996 bis 2011 war er Mitglied des Klavierduo INVIA. Zusätzlich zu ihrer solistischen Ausbildung studierten sie 2001-04 speziell als Klavierduo an der Musikhochschule Detmold bei Prof. Michael Keller. Gemeinsam besuchten sie Meisterkurse bei Radoslav Kvapil  (Prag)  mit dem Schwerpunkt „Tschechisch-böhmische Musik“ und dem Klavierduo Begona Uriarte / Karl-Hermann Mrongovius (München). Beim „6th Concours Grieg – International Competition for Pianists in Oslo 2005“ wurden ihnen gleich vier Preise zuerkannt: 1. Preis (Prix d`Oslo), Grieg-Preis, Publikumspreis und Sponsorenpreis. Des Weiteren beinhaltete der Wettbewerbsgewinn eine von der Internationalen Grieg-Gesellschaft Oslo geförderte Super Audio CD-Produktion (erschienen Dezember 2006). Einer ausgeprägten inländischen Konzerttätigkeit mit Auftritten und Einladungen im Rahmen renommierter Reihen und Festivals standen erfolgreiche Gastspiele im europäischen Ausland gegenüber. Seit der Saison 2013/14 spielt er im Duo mit dem kanadischen Pianisten Marc Pierre Toth, mit dem er bereits einige Duokonzerte im Rahmen der seit 2005 laufenden Weihnachtskonzerte im Theater Marl gab.
Als Klavierpädagoge ist Volker Zwetzschke seit Mitte der 1990er Jahre tätig und hat mittlerweile einer ganzen Reihe von SchülerInnen den Zugang zu deutschen Musikhochschulen ermöglicht. 2008 assistierte er erstmalig als Dozent bei einem Internationalen Klaviermeisterkurs von Oleg Poliansky.
Des Weiteren ist er Initiator und künstlerischer Leiter der 1996 begründeten Reihe der „Kammerkonzerte auf der Wasserburg Lüttinghof“ in Gelsenkirchen. Von 2001-03 zeichnete Volker Zwetzschke ebenfalls für die künstlerische Leitung des Europäischen Klassikfestival verantwortlich. Für dieses Festival konzipierte er 2008 im Rahmen der Vorbereitungen auf das Kulturhauptstadtprojekt RUHR.2010 die Reihe „Ars musica ad Lupiam“ (Konzerte in Burgen, Schlössern, Kirchen und Kapellen entlang der Lippe von Hamm bis Wesel) und hat seit 2009 die Gesamtleitung als künstlerischer Leiter übernommen.
Seit 2010 lehrt er das Fach Musik am Max-Planck-Gymnasium in Gelsenkirchen-Buer.