Konzerttermine

Saison 2016 / 2017

  • 30. Okt. 2016
  • 29. Jan. 2017
  • 05. März 2017

Himmlische Sphärenklänge

Sonntag, 30. Oktober 2016, 17:00 Uhr

Duo Iluminé
Sabine Grofmeier (Klarinette)
Bettina Linck (Harfe)

Programm

Werke für Klarinette und Harfe von W.A. Mozart, A. Hasselmans, G. Rossini, G. Verdi, F. Godefroid,
G. Bizet, F. Poenitz, G. Pierné, F. Kreisler, P. Reade, H. Mancini und M. Mangani

Interpreten

          Duo Iluminé

          Bettina Linck und Sabine Grofmeier

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„Eine herausragende Künstlerin unserer heutigen Zeit“, nannte der Dirigent und Musikwissenschaftler Kurt Pahlen die Klarinettistin Sabine Grofmeier.

Ihr Klarinettenstudium absolvierte die in Marl geborene Klarinettistin bei Hans-Dietrich Klaus und Frits Hauser in Detmold, bei Stefan Schilling in Graz und zuletzt bei Eduard Brunner in Saarbrücken. Zusätzliche künstlerische Anregungen erhielt die junge Musikerin bei renommierten Solisten wie Sabine Meyer, Wolfgang Meyer, Ralph Manno, Ulf Rodenhäuser, Kjell Fageus und Thomas Friedli. Sabine Grofmeier ist Trägerin zahlreicher Förderpreise und Stipendien.
Sie war Stipendiatin der Stiftung Villa Musica in Mainz und gewann den Kulturförderpreis der Westfälischen Wirtschaft in Münster. Sie erhielt ein Jahresstipendium des DAAD, es folgten ein Stipendium der Richard-Wagner-Gesellschaft und der Schwetzinger Festspiele. Sabine Grofmeier spielte als Soloklarinettistin der Jungen Deutschen Philharmonie, der Philharmonie der Nationen und der Orchesterakademie des Bayerischen Rundfunks unter Hans Zender, Justus Frantz, Semyon Bychkov und Dimitri Kitajenko. Sie war langjährig Soloklarinettistin der Klassischen Philharmonie Bonn, des Kölner Kammerorchesters und regelmäßig zu Gast beim Radio-Sinfonieorchester Saarbrücken, dem Ensemble Musikfabrik NRW sowie dem Gürzenich - Kölner Philharmoniker und den Düsseldorfer Philharmonikern.
Als Solistin gastierte Sabine Grofmeier in den namhaftesten Konzertsälen Deutschlands und des benachbarten Auslands – u.a. Hamburg Musikhalle (Laieszhalle), Bremen Glocke, Berlin Konzerthaus am Gendarmenmarkt, Hannover Großer NDR-Sendesaal, Bielefeld Rudolf-Oetker-Halle, Karlsruhe Kongresszentrum, Nürnberg Meistersingerhalle, Bonn Beethovenhalle, Stuttgart Liederhalle, München Herkulessaal der Residenz. Ihre rege Konzerttätigkeit als gefragte Solistin, Kammermusikerin und Dozentin führten die Klarinettistin bisher durch Deutschland, Österreich, Schweiz, Israel, England, Spanien, Schweden, Frankreich und Australien.
Sabine Grofmeier ist eine ausdrucksstarke Musikerin mit großem, warmen, dunklen Ton. Sie zählt zu den herausragenden Künstlerinnen ihres Fachs und wird mittlerweile von der Presse in einem Atemzug mit den Star-Klarinettistinnen Sabine Meyer und Sharon Kam genannt. Seit 2007 ist sie Künstlerische Leiterin des von ihr ins Leben gerufenen Internationalen Musikfestivals in Capdepera, Mallorca. Durch ihre zupackende Musikalität und ihre souveräne Beherrschung der technischen Mittel begeistert sie jedes Publikum.

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„Sehnsucht, Verlangen und Leidenschaft - alles legte Bettina Linck in ihr traumhaftes Harfenspiel, mit dem sie solistisch die Zuhörer bis in die Tiefe ihrer Seelen berührte.“ (Rhein-Neckar-Zeitung)

Die in Frankfurt am Main lebende Harfenistin Bettina Linck studierte Harfe bei Prof. Gisele Herbét an der Musikhochschule Würzburg. Zuvor erhielt sie eine langjährige Ausbildung bei der Harfenistin Anne Kox-Schindelin und eine einjährige Hochschulvorbereitung bei Karin Franke-André am Dr. Hochs Konservatorium. Nachdem sie 2008 ihr Diplom „mit Auszeichnung“ bestanden hatte, schloss sie 2012 ihr Aufbaustudium mit dem Konzertdiplom ab. Meisterkurse bei Isabelle Moretti, Isabelle Perrin, Marie-Pierre Langlamet und Silke Aichhorn haben ihre Ausbildung ergänzt.
Bettina Linck konzertiert sowohl solistisch als auch in verschiedenen Kammermusikformationen. Sie ist u.a. Mitlglied des Trio Saphiro (Sopran-Oboe-Harfe) und des Duo Corda Partita (Violine-Harfe). Mit dem Schriftsteller Georg Magirius gestaltet sie musikalisch-poetische Abende.
In der Spielzeit 2008/2009 war Bettina Linck Stipendiatin der Thüringer Orchesterakademie am Deutschen Nationaltheater Weimar und wurde an der Musikhochschule Franz Liszt von Mirjam Schröder unterrichtet. Weitere Orchestererfahrungen konnte sie u.a. beim Museumsorchester Frankfurt, beim Staatsorchester Darmstadt, bei den Würzburger Philharmonikern, den Nürnberger Symhonikern und als Soloharfenistin im Philharmonischen Orchester Altenburg/Gera sammeln. Seit 2011 ist sie zu dem Mitglied in der Merck-Philharmonie (Darmstadt).

Bilder aus Westfalen

Das Konzert muss leider entfallen!!!

Sonntag, 29. Januar 2017, 17:00 Uhr

Duo Bozza – Andreas Evers (Flöte) und Stephan Schäfer (Gitarre) 
und Volker Zwetzschke (Sprecher)

Programm

"Bilder aus Westfalen"
1845 zunächst anonym in München veröffentlicht, riefen die "Westfälischen Schilderungen aus einer westfälischen Feder" in Westfalen heftige Kritik hervor und erschienen erst 1860, 12 Jahre nach dem Tod der Dichterin, unter ihrem Namen und mit dem Titel "Bilder aus Westfalen". Mentalität, Sitten und Gebräuche der Sauerländer, Münsterländer und Paderborner Bevölkerung werden dabei ebenso kritisch wie liebevoll gegenübergestellt und dürften, nach über 170 Jahren, sowohl nachdenklich stimmen als auch zum Schmunzeln anregen.
Im Wechsel mit den Texten der Droste erklingt Musik ihrer westfälischen Zeitgenossen. So stehen u.a. originale Duette von Kaspar Fürstenau, Flötist der Münsteraner Hofkapelle, sowie Werke der damals in Wesel bzw. Duisburg ansässigen Gitarristen Theodor Gaude und Peter Ernst Hünten auf dem Programm.

Interpreten

Ihre besondere Vorliebe für den intimen Klangreiz der Kombination Flöte/Gitarre gab Andreas Evers und Stephan Schäfer 1991 den Impuls zur Gründung des DUO BOZZA. Pate stand der französische Komponist Eugène Bozza (1905-1991).
Seit seinem Debut im Liceo von Barcelona begeisterte das Duo bei über 500 gemeinsamen Konzerten im gesamten Bundesgebiet, in Spanien, Frankreich, Italien, Österreich, Belgien, Großbritannien, Dänemark, Schweden, Norwegen, in der Schweiz, den USA und Kanada sein Publikum und darf heute sicher zu den erfolgreichsten Ensembles dieser Art in Europa gezählt werden. Auf Einladung verschiedener Goethe-Institute und Botschaften, der International Artists Alliance und der Schubert Society of Britain gastierte das DUO BOZZA dabei in Metropolen wie Paris, London, New York, Washington, Montréal, Toronto, Ottawa, Stockholm und Kopenhagen.
CD-, Rundfunk- und TV-Produktionen dokumentieren das hohe technische und musikalische Niveau des Duos, dem die Fachkritik eine „unerhört dynamische aber auch ebenso facettenreiche Spielkultur im Dienste des Werkes“, ein „Höchstmaß interpreta- torischer Gestaltungskraft“ und „perfekte musikalische Dialogfähigkeit“ bescheinigt.
Inzwischen ist ein weitgefächertes Repertoire gewachsen, in dem neben den zahlreichen Originalkompositionen des frühen 19. Jahrhunderts auch historisch verbürgte und eigene Transkriptionen (Mozart, Schubert) große Beachtung finden.
Die faszinierende Bandbreite klanglicher Möglichkeiten hat seit dem 20. Jahrhundert viele namhafte Komponisten bewegt, wieder für diese Besetzung zu schreiben.
Werke von Harald Genzmer, Tilo Medek, Fritz Chr. Gerhard, Stefan Thomas, Matthias Drude, Herbert Baumann, Walter Kiesbauer (Wien), Miquel Roger (Barcelona), David Loeb (New York), Istvan Horvath-Thomas (Ungarn), Coco Nelegatti (Argentinien) und George Dreyfus (Australien) wurden eigens für das DUO BOZZA komponiert und zur Uraufführung gebracht.
Darüber hinaus führt die Zusammenarbeit mit ausgewählten Schauspielern und Hörfunksprechern zu reizvollen Dialogen im Spannungsfeld von Musik und Literatur – einer Kombination, die nicht nur Abwechslung bietet, sondern auch, in wechselseitiger Bereicherung, das Verständnis eines Werks oder einer Kulturepoche erleichtert.

Volker Zwetzschke 
(siehe künstlerischer Leiter)

L’essence des vents

Sonntag, 05. März 2017, 17:00 Uhr
Eine Kooperatinsveranstaltung mit dem Europäischen Klassikfestival 2017 

Ensemble Corrélatif - Das Holzbläserquartett
Christian Strube (Flöte), Marion Klotz (Oboe), Matthias Beltz (Klarinette), Prof. Anne Steinbach (Fagott)

Programm

W.A. Mozart (1756 - 1791)
Andante F-Dur KV 616 (Ein Stück für ein Orgelwerk in einer Uhr)

Thomas Stöß (* 1969)
Die Schuldamsel nach einer Erzählung nach Lutz Seiler

Engelbert Humperdinck (1854 - 1921)
Sechs Lieder aus der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ (1893)

Johannes Brahms (1833 - 1897)
Drei Marienlieder op. 22 (1859)

Jean Françaix (1912 - 1997)
Quatour pour flûte, hautbois, clarinette et basson 

Johann Strauss (1825 - 1899)
Eine Fledermaus-Suite 

Interpreten

Das Ensemble Corrélatif widmet sich der zu Unrecht oft unbekannten Kammermusikliteratur für die vier Holzblasinstrumente Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott.
Hierbei ist der Name Programm: Mit seiner ungewöhnlichen Besetzung stellt das junge Ensemble überraschende Verbindungen her in einer umfassenden Palette von bekannten und unbekannteren Komponisten und Kompositionen, Kompositionsstilen und deren zeitgemäßen Interpretationen vom Frühbarock bis zur Gegenwart.
Gelegentlich wird das Zusammen- spiel der Klangfarben auch erweitert durch Gäste aus anderen Instrumentengattungen.
Das Repertoire des Quartetts umfasst Originalwerke und Bearbeitungen beispielsweise von Mozart, Beethoven, Janáček, Lipatti, Nielsen oder Humperdinck, daneben aber auch Schätze weniger bekannter Komponisten wie Johann Nepomuk Went, Karl Goepfart oder Frank Bridge. Ein besonderes Augenmerk gilt natürlich auch der reichhaltigen französischen Holzbläserkammermusik, mit Werken unter anderem von Jean Françaix, Eugène Bozza, Marcel Bitsch oder der Komponistin Claude Arrieu.
Unterhaltsame und informative Moderationen bereichern die Konzertprogramme. Dialogische Inszenierungen sind fester Bestandteil der Kinderkonzerte, bei denen das junge Publikum nicht nur zuhört, sondern auch selbst musikalisch aktiv werden kann.
Im Frühjahr 2012 machte das Ensemble mit dem 1. Preis mit Auszeichnung beim 3. Concorso Musicale Internazionale „Città di Ostuni“ auf sich aufmerksam.
2013 trat das Quartett beim Europäischen Klassikfestival auf, wo es auch 2014 und 2015 mit einer eigenen Konzertreihe als Ensemble in Residence präsent war. Der WDR sendete im September 2014 in seiner Sendung „Tonart“ einen ausführlichen Beitrag darüber. In dieser Konzertreihe wurde auch ein Werk des Komponisten Felix Leuschner uraufgeführt, das der Komponist dem jungen Ensemble widmete.
Zusammen mit dem Ensemble Ruhr gibt das Ensemble Corrélatif seit 2014 regelmässig Kammermusikkurse in Kooperation mit dem Landesverband der Liebhaberorchester NRW.
Seit Januar 2015 ist die beim Label MUSICOM erschienene Debüt-CD L'essence des vents im Handel erhältlich, anlässlich welcher der WDR erneut einen Bericht sendete und die Mitglieder zum Gespräch ins Studio einlud. Die CD war bereits mehrfach im WDR zu hören.
Ebenfalls 2015 gab das Ensemble sein Debüt beim Schleswig-Holstein Musik Festival.
Das Jahr 2016 begann für das Ensemble mit einer erfolgreichen Koproduktion mit zeitKlang - einem Kollektiv junger Kölner Komponisten. Im Rahmen dieses Konzertes fand die Uraufführung dreier Werke in unterschiedlichen Besetzungen statt.
Im Sommer 2016 ist das Quartett bei summerwinds münsterland | Europas Holzbläser Festival eingeladen.