Konzerttermine

Saison 2018 / 2019

  • 04. Nov. 2018
  • 20. Januar 2019
  • 17. März 2019

Das emanzipierte Schlagwerk

Sonntag, 04. November 2018, 17:00 Uhr

Charlotte Hahn (Marimbaphon)

Programm

J.S. Bach – Cello-Suite Nr. 2 BWV 1008
Keiko Abe – Prism
Leigh Howard Stevens – Rhythmic Caprice
Paul Smadbeck – Virginia Tate
Emmanuel Séjourné – Romantica
Evelyn Glennie – A Little Prayer
Eric Sammut – Rotation Nr. 4, Variations on Porgy and Bess, Libertango: Variations on Marimba
Anna Ignatowicz – Toccata


Mit freundlicher Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

Interpreten
 

Charlotte Hahn (Marimbaphon)


geboren 1996 in Münster, begann ihre musikalische Ausbildung zunächst mit der Blockflöte, entdeckte jedoch im Alter von zehn Jahren die Marimba für sich. Fasziniert vom Klang des imposanten Instrumentes nahm sie Unterricht bei Audrey Lehrke, anfänglich privat, später als Jungstudentin der Jugendakademie Münster, dem Begabtenförderprojekt der Westfälischen Schule für Musik und der Musikhochschule Münster, wo sie zusätzlich Schlagzeugunterricht bei Professor Stephan Froleyks erhielt. Darüber hinaus wurde sie ab 2011 im Fach Klavier an der Westfälischen Schule für Musik unterrichtet.

Als mehrfache Bundespreisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ in der Solo- und der Ensemblewertung trat sie unter anderem in der Kölner Philharmonie, der Düsseldorfer Tonhalle und der Laeiszhalle Hamburg auf. Gewürdigt wurden die Leistungen des Ensembles mit Preisen der nordrhein-westfälischen Sparkassen, der Deutschen Stiftung Musikleben sowie der Manfred Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur. Als Solistin schnitt sie zudem beim internationalen „Marimba-Festival“-Wettbewerb 2014 in Bamberg mit Auszeichnung ab. Ihre Leistungen wurden 2015 mit dem „Förderpreis der Senioren-Union der CDU Nordrhein-Westfalen für den musikalischen Nachwuchs“ honoriert. Seit 2017 ist Charlotte Hahn Stipendiatin der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung.

Zu hören war die junge Virtuosin außerdem beim „Marler Debüt“, bei der Veranstaltung „Junge Solisten“ in Wuppertal, in der Konzertreihe „Wenn junge Solisten Profis treffen“ begleitet vom Sinfonieorchester Münster sowie in den Sendungen „Hörprobe“ (Deutschlandradio Kultur) und „Junge Künstler – spezial“ (NDR Kultur).

Konzertreisen führten sie als Mitglied von „SPLASH-Perkussion NRW“, einem Ensemble des Landesmusikrates, nach Brasilien und Südkorea, wo sie unter anderem als Solistin auftrat. Darüber hinaus ergänzt sie seit 2015 das Ensemble „4beatz“ und tritt mit Audrey Lehrke als Duo (Marimba-/ Vibraphon) auf.

Wichtige Impulse für ihr Marimbaspiel erhielt sie durch mehrfache Teilnahme an internationalen Seminaren und Meisterkursen mit Katarzyna Mycka (Polen/Deutschland), Jean Geoffroy (Frankreich), Shoko Sakai (Japan), Conrado Moya (Spanien), Beverley Johnston (Kanada) und anderen.

Seit dem Wintersemester 2015/2016 studiert Charlotte Hahn bei Prof. Carlos Tarcha an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

"Wenn Engel singen..."

Sonntag, 20. Januar 2019, 17:00 Uhr

Lili Vanryne (Harfe)

Programm

John Parry – Sonate D-Dur
J. L. Dussek – Sonate f-Moll
Felix Godefroid – Étude de Concert
Camille Saint-Saëns – Fantasie
Alphonse Hasselmanns – „La Source“
Claude Debussy – „La fille aux cheveux de lin“
Gabriel Pierné – Impromptu Caprice
Marcel Tournier – „Au Matin“
Pearl Chertock – „Around the clock suite“
Bernard Andrés – Duke

Interpreten
 

Lili Vanryne (Harfe)

wurde 1998 als Tochter eines britischen Trompeters und einer deutschen Sopranistin in Reading, England geboren. Schon bald zog ihre Familie nach Dresden, wo sie Mitglied des Kinderchores der Semperoper wurde und bei zahlreichen Opernproduktionen mitwirkte.

Mit fünf Jahren erhielt sie ersten Harfenunterricht, den sie 2008 im Rahmen einer breiten musikalischen Ausbildung am Landes- gymnasium für Musik Carl Maria von Weber fortsetzte. Nach dem Umzug nach Düsseldorf begann sie parallel zu ihrer Schullaufbahn ein Jungstudium an der Folkwang Universität der Künste. Im selben Jahr wurde sie Soloharfenistin im Jugendsinfonieorchester der Tonhalle Düsseldorf.

Ihre vergangene und zukünftige Konzerttätigkeit beinhaltet die Mitwirkung bei den BBC Prom Concerts in der Londoner Albert Hall (Hector Berlioz „La Damnation de Faust“ unter Sir John Eliot Gardiner) und mehrere Konzertreisen nach China, Italien sowie Japan.

Erste Solo-Recitals gab sie im Belgischen Haus Köln, der Kulturvilla Mettmann, der Wotton Concert Series, England und dem Rotary Club Düsseldorf.

Zum Wintersemester 2018/19 beginnt Lili ein Vollzeitstudium, voraussichtlich an der Folkwang Universität der Künste.

Das Akkordeon

(auch "Heimatluftkompressor...")
Sonntag, 17. März 2019, 17:00 Uhr

Dragan Ribic (Akkordeon)
und
Franziska Scheffler (Sopran) als "Gastsolistin"

Programm

Werke für Solo-Akkordeon: 
Domenico Scarlatti - Sonate c-Moll K. 126
J.S. Bach - Englische Suite Nr. 3 g-Moll BWV 808 (Courante, Sarabande, Gavotte I +II)
Jean-Philippe Rameau - Piéces de Clavecin ("Le Rappel des Oiseaux")
Franz Liszt (bearb. Vladimir Horowitz) - Ungarische Rhapsodie Nr. 15 „Rákόczy-Marsch“
Traditionel Balkan - Drei Lieder in ungeraden Rhythmen 
Dražan Kosorić - Epitaph
Dalibor Đukić - Fidgety
Viktor Novikov - Gypsy Paraphrase
Viktor Vlasov - Basso ostinato
Vladimir Zubitsky - Omaggio ad Astor Piazzolla

Arien und Lieder für Sopran und Akkordeon:
J.S. Bach - aus der Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 61: "Öffne dich, mein ganzes Herze"
G.F. Händel - aus der Oper „Giulio Cesare in Egitto“: "V‘adoro pupille"
Edvard Grieg - aus der "Peer Gynt Suite" op. 23: Solveigs Lied
Alfred George Robyn - A heart that’s free (Valse de Concert)
George Gershwin - aus dem Musical "Lady, be good!": Fascinating Rhythm

Interpreten
 

Dragan Ribic (Akkordeon)

ist ein aufstrebender junger Musiker aus Bosnien und Herzegowina. Er hat ein Bachelorstudium an der Akademie für Musik in Ost-Sarajevo abgeschlossen und studiert seit Oktober 2013 im Masterstudium (Solist-Akkordeon) und seit April 2015 im Masterstudium (Instrumentalpädagogik-Akkordeon) bei Prof. Grzegorz Stopa an der Hochschule für Musik Detmold.

Er nimmt regelmäßig an internationalen Akkordeonfestivals und Wettbewerben teil. Beim Wettbewerb „Tage des Akkordeons" in Smederevo (Serbien) gewann Dragan Ribic bei seiner erstmaligen Teilnahme 2006 einen 1. Preis, 2008 einen 2. Preis und 2009 dann wieder einen 1. Preis, jeweils in der Kategorie Akkordeon Solo. Im gleichen Jahr hat er auf dem ersten internationalen Wettbewerb im griechischen Kozani einen 2. Preis und beim internationalen Wettbewerb „Accoholiday" in Kiev einen 3. Preis errungen. In den Jahren 2010, 2011 und 2012 gewann er beim internationalen Akkordeonfestival in Sarajevo jeweils den 1. Preis in der Kategorie Akkordeon Solo. Im Jahr 2015 schließlich gewann er beim siebten internationalen Musikwettbewerb und Festival für Solisten und Kammermusik Svirel in Nova Gorica (Slowenien) einen 1. Preis in der Kategorie Akkordeon Solo und einen Spezialpreis „Performance" im Konzertzyklus „Junge Virtuosen“ beim Ljubljana Festival in der Saison 2015/16.

Dragan Ribic absolvierte u.a. Meisterkurse bei Teodoro Anzzelotti und Janne Rättyä. Der Akkordeonist verfügt über ein vielfältiges Repertoire an klassischer Musik, das Barockmusik wie auch Originalwerke für das Instrument und Unterhaltungsmusik (Walzer, Tango, Jazz-Standards) umfasst.