Konzerttermine

Herbst / Winter 2013

  • 06. Okt. 2013
  • 10. Nov. 2013
  • 08. Dez. 2013

Corrélatif!

Sonntag, 06. Oktober 2013, 17:00 Uhr

Ensemble Corrélatif - Das Holzbläserquartett

Programm

W.A. Mozart (1756 - 1791)
Adagio und Allegro für mechanische Orgel KV 594

Leoš Janáček (1854 - 1928)
Drei Mährische Tänze

Carl Nielsen (1865 - 1931)
Humoreske-Bagatellen op. 11

Eugène Bozza (1905 - 1991)
Trois pièces pour une musique de nuit

Mátyás Seiber (1905 - 1960)
Dance Suite

Dinu Lipatti (1917 - 1950)
Aubade

Marcel Bitsch (1921 - 2011)
Divertissement pour flûte, hautbois, clarinette et basson

Interpreten

Ensemble Corrélatif - Das Holzbläserquartett
widmet sich der zu Unrecht oft unbekannten Kammermusikliteratur für die vier Holzblasinstrumente Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott. Hierbei ist der Name Programm: Mit seiner ungewöhnlichen Besetzung stellt das junge Ensemble überraschende Verbindungen her in einer umfassenden Palette von bekannten und unbekannteren Komponisten und Kompositionen, Kompositionsstilen und deren zeitgemäßen Interpretationen vom Frühbarock bis zur Gegenwart.
Gelegentlich wird das Zusammenspiel der Klangfarben auch erweitert durch Gäste aus anderen Instrumentengattungen.
Das Repertoire des Quartetts umfasst Originalwerke und Bearbeitungen beispielsweise von Mozart, Beethoven, Janácek, Lipatti, Nielsen oder Humperdinck, daneben aber auch Schätze weniger bekannter Komponisten wie Johann Nepomuk Went, Karl Goepfart oder Frank Bridge. Ein besonderes Augenmerk gilt natürlich auch der reichhaltigen französischen Holzbläserkammermusik, mit Werken unter anderem von Jean Francaix, Eugène Bozza, Marcel Bitsch oder der Komponistin Claude Arrieux.
Unterhaltsame und informative Moderationen bereichern die Konzertprogramme. Dialogische Inszenierungen gehören zum festen Bestandteil der Kinderkonzerte, bei denen das junge Publikum nicht nur zuhört, sondern auch selbst aktiv werden kann.
Im Frühjahr 2012 machte das Ensemble mit dem 1. Preis mit Auszeichnung beim 3. Concorso Musicale Internazionale „Cittá Di Ostuni“ auf sich aufmerksam.
Im Herbst 2013 wird die Debut-CD „L'essence des vents“ in den Handel kommen.

Christian Strube (Flöte)
studierte an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Angela Firkins und schloss mit dem Lehrdiplom ab. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Prof. Gunhild Ott. Es folgte der Masterstudiengang am Orchesterzentrum NRW in Dortmund. Christian Strube ist erster Preisträger des internationalen Wettbewerbs für Verfemte Musik, Schwerin (2006). Daraufhin folgte eine Konzerteinladung der Voix Etoufées in den Invalidendom, Paris. Beim europäischen Concours pour Jeunes Solistes (2007) am Conservatoire de Luxembourg erhielt er ebenfalls den 1. Preis. Engagements bei Opern- und Kammerorchestern führten ihn auf Tourneen u.a. zu den wichtigsten Musikzentren Chinas und der USA (Carnegie Hall). Während der Studienzeit war Christian Strube Stipendiat der Oscar und Vera Ritter-Stiftung, Hamburg.

Marion Klotz (Oboe)
studierte künstlerische Ausbildung, Instrumentalpädagogik und Elementare Musikpädagogik bei Prof. Hans Elhorst an der Hochschule für Musik Freiburg i. Br. und bei Prof. Günther Passin an der Universität Mozarteum Salzburg. Ihr Konzertexamen führte sie an die Hochschule für Musik und Tanz Köln zu Prof. Christian Schneider und Prof. Christian Wetzel. Sie war Stipendiatin der Ida-und-Otto-Chelius-Stiftung. Zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Albrecht Mayer und Heike Steinbrecher rundeten ihre Ausbildung ab. Sie ist Mitglied des EOS-Kammerorchester Köln und war in kammermusikalischen Besetzungen u. a. bereits im WDR und Deutschlandfunk zu hören. Marion Klotz unterrichtet Oboe, Blockflöte und Musikalische Früherziehung an verschiedenen Jugendmusikschulen und leitet dort unterschiedliche Kammermusik-Ensembles.

Matthias Beltz (Klarinette)
studierte bei Prof. Hans Pfeifer an der Staatlichen Hochschule für Musik Heidelberg/Mannheim und bei Prof. Manfred Lindner an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Im Anschluss an sein Diplom folgte ein Aufbaustudium am international renommierten Orchesterzentrum NRW in Dortmund, wo er das Orchesterexamen ablegte. Regelmäßige Engagements in deutschen Kulturorchestern und kammermusikalische Tätigkeiten (gefördert auch durch das Goethe-Institut) ermöglichten ihm zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. Matthias Beltz war Stipendiat der Stadt Nürnberg, der Richard-Wagner-Stipendienstiftung und u.a. 1. Preisträger beim Klarinettenwettbewerb der Wolfgang Hofmann Stiftung.

Anne Weber-Krüger (Fagott)
erhielt ihre künstlerische Ausbildung bei Prof. Helman Jung an der Hochschule für Musik Detmold sowie bei Prof. Georg Klütsch an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Dort legte sie das Konzertexamen ab und studierte Instrumentalpädagogik und Allgemeine Musikerziehung. Als Solistin konzertierte sie z.B. mit dem Staatsorchester Wiesbaden sowie mit verschiedenen Hochschulorchestern. Regelmäßige Engagements im Opern-, Konzert- und Funkorchester führten sie u.a. auf Tourneen in europäische Nachbarländer. Anne Weber-Krüger unterrichtet Fagott und Elementare Musikpädagogik an verschiedenen Musikschulen und arbeitet als Konzertpädagogin u.a. mit dem Gürzenich-Orchester Köln und der Hochschule für Musik und Tanz Köln zusammen. Dort lehrt und promoviert sie auch im Fachgebiet Musikpädagogik. Sie ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Tribut an Sergej Wassiljewitsch Rachmaninow

Sonntag, 10. November 2013, 17:00 Uhr

Marc Pierre Toth und Volker Zwetzschke
(Klavier/-duo zu zwei und vier Händen)

Programm

Sergej W. Rachmaninow (1873 - 1943)
Variationen über ein Thema von Corelli op. 42

Franz Liszt (1811 - 1886)
Totentanz oder Paraphrase über „Dies irae“ für Klavier solo
(Variationen über die gregorianische Sequenz der Totenmesse)

Frédéric Chopin (1810 - 1849)
Prélude c-Moll op. 28 Nr. 20
Nocturne Es-Dur op. 9 Nr. 2
Étude c-Moll op. 25 Nr. 12

Sergej W. Rachmaninow (1873 - 1943)
Moment Musical h-Moll op. 16 Nr. 3
Préludes gis-Moll op. 32 Nr. 12 und g-Moll op. 23 Nr. 5
Six Morceaux für Klavier zu vier Händen op. 11

Interpreten

Marc Pierre Toth (MPT)

Mit dem Erfolg von seiner informativen und humorvollen Konzertserie „What is SO great about Classical Music???“ präsentiert der kanadische Pianist sich auf den Bühnen verschiedenen Länder in bis jetzt fünf verschiedenen Sprachen.

MPT brach in 1990er Jahren sein Chemieingenieurstudium ab, um sich professionell der Musik bzw. dem Klavier zu widmen. Er hat in der Solistenklasse von Einar Steen-Nokleberg an der HMT Hannover das Konzertexamen mit Auszeichnung abgelegt. Danach hat er ein weiteres Studium des Hammerflügels und der historischen Aufführungspraxis bei Prof. Gerritt Zitterbart fortgesetzt und abgeschlossen. Zu dieser Zeit hatte er bereits ein Bachelor Diplom, ein Magister, ein Lizentiat Diplom und ein Kammermusik Diplom in Kanada und Italien erhalten. MPT ist weltweit als Solist mit diversen Orchestern aufgetreten.

Als Preisträger machte er bei intern. Wettbewerben in Kanada, den USA, Italien und anderen Ländern auf sich aufmerksam, so z.B.: als 3. Preisträger beim renommierten „Ferruccio Busoni“ Wettbewerb 2000 Bozen (Italien). Dazu erhielt er Preise beim Schumann Wettbewerb 2007, „Luciano Gante“ 2006, „Prokofjew-Wettbewerb“ 2003 (Italien), Chopin-Wettbewerb „Roma“ 2003 „Compositores d’Espana“ 2003, Preis und Bach-Sonderpreis „Antonio Napolitano“ 2002, 2. Preis beim „Vincenzo Bellini“ 2002, 3. Preis und Liszt-Preis „Valsesia Musica“ 2001, Grand Prix beim „Future Virtuosos Competition“ (Japan). MPToth kann auf zahlreiche verschiedene Projekte (4Beethoven4, Goldberg – Das Ballett, Visions Fugitives, Claudel-Rodin-Chopin, Präludien und Fugen…) in Deutschland und Österreich mit dem Wiener Choreograph Jörg Mannes zurückblicken.

Nach seinen von Publikum und Kritik hoch gelobten Leistungen in der Saison 2007-08 an der Staatsoper Hannover wurde er als Solist von der Philharmonie Paderborn für Herbst 2008 und die Wiederaufnahme von ‚A propos Bach’ in der Staatsoper Hannover eingeladen. Seit der CD Aufnahme 2005 für TUNAP spielt Marc Toth regelmäßig mit dem Geiger Christoph Seybold sowie mit den Violinisten Irene Chatsisavas, Hyuk-Joo Kwun und Solenne Paidassi zusammen.

Mit großem Erfolg hat er Meisterkurse an verschiedenen Universitäten gegeben, so z.B. in Kanada, den USA, Süd-Amerika und Italien. 2010 hatte er eine Vertretungsprofessur für Klavier, historische Tasteninstrumente und Kammermusik an der Universite Laval in Quebec (Kanada) übernommen. Seit Herbst 2009 freut er sich über die große Nachfrage nach seinem integralen Zyklus aller Beethoven-Sonaten – bis dato in Deutschland, Kanada und Italien. 2011 hat er ein Doppel-CD (Beethoven Sonaten opp. 2 sowie klassische Variationen von Haydn, Mozart und Beethoven) für das Klassik Label eingespielt.

Volker Zwetzschke

Geboren 1973 in Recklinghausen, erhielt bereits in sehr jungen Jahren Klavierunterricht. Später bekam er Privatunterricht bei Rainer Maria Klaas und Joanna Jakubovska. Den entscheidenden Anstoß, die Musik zum Beruf zu machen, verdankt Volker Zwetzschke den Anregungen der belgischen Komponistin Jacqueline Fontyn. Sein Studium in der Klavierklasse von Prof. Michael Keller an der Musikhochschule Detmold / Abt. Münster schloss er 1999 mit dem „Staatlichen Klavierlehrerdiplom“ ab. Dort begann er zunächst auch das Aufbaustudium der „Künstlerischen Reife“, wechselte dann 2001 zu Prof. Einar Steen-Nøkleberg nach Hannover, wo er 2003 sein Abschlussexamen mit „Sehr gut“ ablegte. Weitere musikalische Anregungen erhielt er außerdem im Rahmen von Meisterkursen von Tibor Szasz (Freiburg), Volker Banfield (Hamburg), Einar Steen-Nøkleberg (Hannover), Hans Leygraf (Salzburg), Bernd Glemser (Würzburg) und Mikhail M. Aleksandrow (Moskau).

Nebenher widmete Volker Zwetzschke sich von 1992-97 dem Studium der Philosophie bei Prof. Dr. Albert Stüttgen an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster.

Von 1996 bis 2011 spielte Volker Zwetzschke regelmäßig mit Jana Prjaschennikowa in der Besetzung für Klavier zu vier Händen. Zusätzlich zu ihrer solistischen Ausbildung studierten sie 2001-04 speziell als Klavierduo an der Musikhochschule Detmold bei Prof. Michael Keller. Gemeinsam besuchten sie Meisterkurse bei Radoslav Kvapil  (Prag)  mit dem Schwerpunkt „Tschechisch-böhmische Musik“ und dem Klavierduo Begona Uriarte / Karl-Hermann Mrongovius (München). Beim „6th Concours Grieg – International Competition for Pianists in Oslo 2005“ wurden ihnen gleich vier Preise zuerkannt: 1. Preis (Prix d`Oslo), Grieg-Preis, Publikumspreis und Sponsorenpreis. Des Weiteren beinhaltete der Wettbewerbsgewinn eine von der Internationalen Grieg-Gesellschaft Oslo geförderte Super Audio CD-Produktion (erschienen Dezember 2006). Einer ausgeprägten inländischen Konzerttätigkeit mit Auftritten und Einladungen im Rahmen renommierter Reihen und Festivals stehen erfolgreiche Gastspiele im europäischen Ausland gegenüber. Seit der Saison 2013/14 spielt er im Duo mit dem kanadischen Pianisten Marc Pierre Toth, mit dem er bereits einige Duokonzerte im Rahmen des seit 2005 laufenden Marler Bach-Zyklus gab.

Als Klavierpädagoge ist er seit Mitte der 1990er Jahre tätig und hat mittlerweile einer ganzen Reihe von SchülerIinnen den Zugang zu deutschen Musikhochschulen ermöglicht. 2008 assistierte er erstmalig als Dozent bei einem Internationalen Klaviermeisterkurs von Oleg Poliansky.

Des Weiteren ist er Initiator und künstlerischer Leiter der 1996 begründeten Reihe der „Kammerkonzerte auf der Wasserburg Lüttinghof“ in Gelsenkirchen. Von 2001-03 zeichnete Volker Zwetzschke ebenfalls für die künstlerische Leitung des „Europäischen Klassikfestival Ruhr“ verantwortlich. Für dieses Festival konzipierte er 2008 im Rahmen der Vorbereitungen auf das Kulturhauptstadtprojekt RUHR.2010 die Reihe „Ars musica ad Lupiam“ (Konzerte in Burgen, Schlössern, Kirchen und Kapellen entlang der Lippe von Hamm bis Wesel) und hat seit 2009 die Gesamtleitung als künstlerischer Leiter inne.

MIRA - Violinabend

Sonntag, 08. Dezember 2013, 17:00 Uhr

Mira Tujakbajewa (Violine)
Julian Riem (Klavier)

Programm

W.A. Mozart (1756 - 1791)
Sonate für Violine und Klavier G-Dur KV 301

Anton Webern (1883 - 1945)
Vier Stücke für Violine und Klavier op.7

Igor Strawinsky (1882 - 1972)
Duo Concertant

Johannes Brahms (1833 - 1897)
Sonate für Violine und Klavier d-Moll op. 108
Ungarische Tänze Nr. 1 und Nr. 17

Pjotr I. Tschajkowskij (1840-1893)
Meditation op. 42
Valse-Scherzo C-Dur op. 34

Interpreten

Mira Tujakbajewa (MIRA)

wurde in Kasachstan geboren. Sie besuchte schon früh die Musikschule für begabte Kinder und Jugendliche in Almaty und erhielt Violinunterricht bei A. Abatova und Professor Patruscheva. 1994-2002 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover bei Jens Ellermann. 1999 Abschluss mit Diplom und Auszeichnung, gefolgt 2002 vom Konzertexamen mit Auszeichnung. Das Debüt von MIRA in Zürich wurde unterstützt von der "Orpheum Foundation for the advancement of young soloists" - Stiftung zur Förderung junger Solisten.

Wettbewerbe:
1992 1. Preis und Auszeichnung beim 14. Republikanischen Wettbewerb der Jungen Interpreten, Pawodar/Kasachstan
1992 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb der Violinisten in Urgench/Usbekistan
1993 1. Preis beim Interlaken Music Festival Concerto Competition Illinois/USA
1998 1. Preis des Braunschweiger Kammermusikpodiums für Solo-Auftritte im Festival Braunschweig
2005 1. Preis und Grand Prix beim dritten Internationalen Violin-Wettbewerb in Kasachstan

Zahlreiche Solistenauftritte und CD-Aufnahmen u.a. mit:
Staatsorchester Moskau, Ltg. Vladimir Fedoseyev, u.a. in der Tonhalle Zürich (Tschaikowsky Violinkonzert)
Kasachstan Symphonie Orchester unter T. Abdraschev (Violinkonzerte von Mendelssohn, Tschaikowsky und Brahms)
World Youth Symphony Orchestra in Interlaken-USA (Tschaikowsky Violinkonzert)
Bundessymphonieorchester unter Martin Brauß (Symphony Espagnole, Prokofjew Violinkonzert)
Göttinger Symphonieorchester unter Martin Brauß (Tschaikowsky Violinkonzert)
Züricher Kammerorchester, Ltg. Howard Griffith (Mozart Violinkonzert Nr. 2)
Hamburger Mozart-Orchester, Ltg. Robert Stehli (Brahms Violinkonzert) in der Musikhalle Hamburg
Jugend Sinfonie Orchester Schleswig-Holstein (Beethoven Violinkonzert), Konzerttournee in Kanada, Deutschland und Griechenland
Nürnberger Symphoniker, Ltg. Theo Wolters Meistersingerhalle Nürnberg (Saint-Saens Violinkonzert Nr. 3)
2010 und 2011 Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

MIRA spielt auf einer Violine von Giovanni Grancino, Mailand 1690.

Der Dirigent Vladimir Fedoseyev sagt über MIRA:
"Ein neuer, wunderbarer Star unter den Geigern. Ihre Darbietung des Tschaikowsky Violinkonzertes war wirklich erinnerungswürdig: Mit tiefem Ausdruck im ersten Satz, intimem Feingefühl in der Canzonetta und einer brillanten Virtuosität im Finale. MIRA gelang es, die Aufmerksamkeit des Publikums bis zur allerletzten Note zu halten. Ihr Ton hat eine große dynamische Bandbreite, von sehr sanftem Piano zu sehr kraftvollem Fortissimo. Sie hat einen tiefen, musikalischen Intellekt und eine reiche Intuition. Ich bin sicher, daß MIRA eine der interessantesten Geigerinnen der jungen Generation ist, mit persönlichem Stil und musikalischer Individualität."

In den Fachmedien wird MIRA als brillante Entdeckung gelobt:
"...denn hier gibt es wirklich eine wunderbare junge Geigerin zu entdecken, die Igor Strawinskys "Duo Concertante für Violine und Klavier" mit ihrer Partnerin Nino Gurevich so geistreich, beschwingt und auch einmal furios vorträgt, daß man weiter hören will... Die Entdeckung dieser CD ist sicherlich die virtuose Fantasie auf die Oper "Der goldene Hahn" von Rimskij-Korsakow aus der Feder des Russen Efrem Zimbalist. Richard Strauss‚ große Sonate op. 18 dann als Abschluss, bei dem MIRA nun zeigt, wie viel Scharfsinn und tiefes Empfindungsvermögen in ihrer Interpretationsgabe steckt."

Julian Riem

Der Münchner Pianist  studierte bei Michael Schäfer an der Musikhochschule in München und bei Michel Béroff am Conservatoire National Supérieur in Paris. Zuletzt setzte er sein Studium in der Solistenklasse von Rudolf Buchbinder an der Basler Musikakademie fort, wo er 2003 das Solistendiplom mit Auszeichnung erhielt.
Julian Riem gewann internationale Klavierwettbewerbe in Modena, Madrid und Florenz und war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Japan und den USA.

Auftritte bei internationalen Festivals u.a. dem Klavierfestival "Liszt-en-Provence", der "Europäischen Musikakademie" in Aix-en-Provence, "Musica mundi" in Brüssel, der "Sándor Vegh International Chamber Music Academy" in Prag, dem "Rolf Liebermann Podium" Hamburg, "Les Muséiques" in Basel, der "Münchner Biennale", den "Münchner Opernfestspielen", den „Tucson Friends of Chambermusic“, Arizona und „Barge Music“ New York.

Er konzertierte u. a. mit dem Basler Symphonieorchester, dem Symphonieorchester Madrid, mit dem Württembergischen Kammerorchester, der Südwestdeutschen Philharmonie, dem Münchner Kammerorchester, den Münchner Bachsolisten und dem Kurpfälzischen Kammerorchester. Intensive musikalische Zusammenarbeit verbindet ihn mit Albena Danailova, Markus Wolf (Violine), Peter Sadlo (Schlagzeug), Gavriel Lipkind (Violoncello) und Ofelia Sala (Sopran).

Neben dem klassischen Konzertrepertoire setzt sich Riem für moderne und zeitgenössische Komponisten ein, neben Messiaen, Ligeti, Stockhausen, Henze, Boulez, Xenakis, Schnittke und Hartmann finden sich in seinen Programmen immer wieder Werke und Uraufführungen von Liebermann, Stahmer, Bourbodakis, Illes und Koch.

Julian Riem wirkte bei Ton- und TV-Aufzeichnungen für verschiedene deutsche Sender, für das japanische NHK und das US-amerikanische NPR mit. Er ist Lehrbeauftragter der Musikhochschule in München und am Augsburger Leopold Mozart Zentrum.