Konzerttermine

Saison 2019 / 2020

  • 03. Nov. 2019
  • 26. Januar 2020
  • 29. März 2020

La Réjouissance

Sonntag, 03. November 2019, 17:00 Uhr

Lars Hobein (Cembalo)
Marita Miliutsina (Traversflöte)
Amarilis Dueñas (Viola da Gamba und Barockcello) 

Mit freundlicher Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

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Programm

J.C. Pepusch             Triosonata e-Moll für Flöte, Viola da Gamba und Basso Continuo IJP 22

F. Couperin                Concerts Royaux: Quatrième Concert

G.Ph. Telemann         Triosonata c-Moll für Flöte, Gambe und Basso Continuo TWV 42:c6

J.B.de Boismourtier   Sonata e-Moll für Flöte, Violoncello und Basso Continuo

J.S. Bach                   Sonata e-Moll für Flöte und Basso Continuo BWV 1034

J. Morel                     Chaconne en trio

J-M. Leclair               Triosonata D-Dur op. 2 Nr. 8

Interpreten

 

La Réjouissance


Das Ensemble hat sich im Juni 2018 aus Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz Köln gebildet und nach dem französischen Volkstanz des 18. Jahrhunderts "Réjouissance", welcher auch gelegentlich als Teil einer Suite vorkommt, benannt. Dieser lässt sich mit "Freude" übersetzen!


Lars Hobein (Cembalo)
 wurde 1995 in Hagen geboren. Im Alter von sieben Jahren begann er Klavierunterricht zu nehmen. 2004 gewann er beim "Concours Musical de France" den zweiten Preis und im darauffolgendem Jahr den ersten Preis. Mit 14 Jahren legte er seinen C-Schein im Kirchenkreis Westfalen unter KMD Manfred Kamp ab und ist seitdem Kantor einer Kirchengemeinde in Hagen. Nach dem Abitur begann er 2014 das Cembalo- und Generalbass-Studium in Köln bei Prof. Michael Borgstede. Er widmet sich gerne dem Ensemblespiel und bemüht sich dabei, stets "historisch informiert" zu spielen und begleiten. 2018 führte er mit dem Hagener Kammerorchester J.S. Bachs "Brandenburgische Konzerte" auf und spielte auf dem Festiwal Muzyki Klasycznej w Solcu nad Wisłą.

Mariya Miliutsina (Traversflöte) wurde 1992 in Witebsk (Weißrussland) geboren und startete ihre musikalische Ausbildung im Alter von sieben Jahren mit der Querflöte in einer Schule mit besonderem Förderschwerpunkt für Musik. So stand sie bereits ein Jahr darauf als Solistin mit dem Kammerorchester der staatlichen Philharmonie Weißrusslands auf der Bühne. Es folgten im Verlauf der Schulzeit viele verschiedene Konzerte, Wettbewerbe und Meisterkurse in Weißrussland, Russland, Ukraine, Moldawien, Polen und Deutschland. Nach ihrem Schulabschluss 2011 begann Mariya ihr Studium an der staatlichen Musikakademie in Minsk, wo sie auch als Kammer- und Orchestermusikerin tätig war. Zur Erweiterung Ihrer Ausbildung begann sie 2013 zwei Studiengänge an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in Querflöte bei Jennifer Seubel und in Traversflöte bei Prof. Manfredo Zimmerman, seit Oktober 2018 bei Prof. Leonard Schelb. 2013 hat sie an der Sommerakademie "Dresden - Musik am Hof August des Starken" und 2018 an der Sommerakademie in Wuppertal als Traversflötistin teilgenommen.

Amarilis Dueñas (Viola da Gamba, Barockcello) wurde 1998 in Spanien geboren. Mit fünf Jahren fing sie an Cello zu spielen und seit 2016 studiert sie bei Maria Kliegel (Violoncello) und Rainer Zipperling (Viola da Gamba, Barockcello) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Zu ihrer Ausbildung zählen auch Meisterkurse bei Jordi Savall, Bruno Cocset und Natalia Gutman. Außerdem hat sie Preise bei internationalen Wettbewerbe bekommen, so z.B. "Pau Casals International Award" oder "Concurso de Música Antiga Conde Oeiras" und Konzerte in ganz Europa gegeben (u.a. mit der Aufführung von Buxtehudes "Membra Jesu Nostri" beim Trondheims St. Olavs Festspiele 2018). Des Weiteren hat Amarilis Dueñas hat an mehrere Projekten mit Ketil Haugsand und Gottfried von der Goltz teilgenommen.

PRIMUS Duo

Sonntag, 26. Januar 2020, 17:00 Uhr

David Filipe (Violine)
Pavel Efremov (Akkordeon)

Mit freundlicher Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

Programm

C.W. Gluck                       Melodie

Franz Liszt                       Ungarische Rhapsodie Nr. 2

Johannes Brahms            Ungarischer Tanz Nr. 5

Manuel de Falla               „Seis canciones populares espanolas“

Jesús Guridi                    „Diez melodias vascas“

Bela Bartók                     Rumänische Volkstänze Sz. 56

Astor Piazzolla                „Histoire du Tango“

Vladimir Zubitsky            Karpatian Suite

Primus Duo                    Rhapsodie über moldawische Volksthemen

Interpreten
 

PRIMUS Duo

David Filipe (Violine) und Pavel Efremov (Akkordeon)


Das PRIMUS Duo wurde Anfang 2017 gegründet und ist ein Crossover-Duo bestehend aus dem portugiesischen Geiger David Filipe und dem moldawischen Akkordeonisten Pavel Efremov.
Obwohl es ein noch sehr junges Duo ist, hat das PRIMUS Duo bereits zahlreiche Konzerte in Portugal, Rumänien, Moldawien (Mărțișor Festival und Live-TV-Aufführung), Rumänien (George Enescu Music Academy), Italien, in den Niederlanden sowie in ganz Deutschland gespielt.
Beide Musiker arbeiten regelmäßig mit der aserbaidschanischen Komponistin Khadija Zeynalova, die ihre "Baku Suite" dem PRIMUS Duo gewidmet hat.
Das Repertoire des PRIMUS Duo reicht von der frühen deutschen und italienischen Barockmusik bis hin zur Musik der Moderne. David Felipe und Pavel Efremov fanden zusammen aufgrund ihrer Leidenschaft für Latino, Balkan und slawische Volksmusik.
Ihre eigenen Arrangements werden in ihren Konzerten vom Publikum immer mit großer Begeisterung aufgenommen.
Seit 2019 ist das PRIMUS Duo Stipendiat der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

Saitenblicke

Sonntag, 29. März 2020, 17:00 Uhr

Anthony Ilenio Lauber (Gitarre)

Mit freundlicher Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

Programm

J.S. Bach                                Sonata in a-Moll BWV 1003

Sivilius Leopold Weiss            Fantasia in d-Moll

Mauro Giuliani                        Grande Ouverture op. 61 und Rossiniana Nr. 2 op. 120

Astor Piazzolla                       „Primavera Portenas“ ( Frühling) aus den „Vier Jahreszeiten“

Marek Pasieczny                    Phosphenes (after Sivilius Leopold Weiss)

Interpreten


Anthony Ilenio Lauber (Gitarre)


Der Gitarrist Anthony Ilenio Lauber wurde 1993 in Zürich (Schweiz) geboren und erhielt erst im Alter von 17 Jahren seinen ersten Musikunterricht auf der Gitarre.
Nach dem Schulabschluss absolvierte er das Pre-College am Konservatorium Zürich bei Jens Stibal. Aktuell studiert er an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Prof. Tomasz Zawierucha. Weitere künstlerische Impulse erhielt er u.a. von Thomas Müller Perring, Lorenzo Micheli, Piotr Zaleski, Anders Miolin und Takeo Sato.


2019 war Anthony Lauber Preisträger beim Internationalen Gitarrenwettbewerb Twents (Niederlande). Konzertreisen mit Kammermusik führten ihn nach Spanien, Deutschland und in die Niederlande. Seit 2019 ist er Stipendiat der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.
Anthony Ilenio Lauber spielt eine im Hauser-Stil gebaute Gitarre von Solveig Kirschner aus dem Jahr 2014.