Konzerttermine

Saison 2020 / 2021

  • 27. Sept. 2020
  • 24. Jan. 2021
  • 28. März 2021

Saitenblicke

Sonntag, 27. September 2020, 16:00 und 18:00 Uhr

Anthony Ilenio Lauber (Gitarre)

Mit freundlicher Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

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Programm

Agustin Barrios Mangoré - El ultimo Tremolo
(1885 - 1944)

Mauro Giuliani - Rossiniana Nr. 2 op. 120
(1781 - 1829)

Gaspar Sanz - Vier kleine Stücke: Villanos, La Caballeria de Napoles, Espanoleta, Canarios
(1640 - 1710)

Francisco Tárrega - Gran Jota
(1852 - 1909)

Interpreten

 

Anthony Ilenio Lauber


Der Gitarrist Anthony Ilenio Lauber wurde 1993 in Zürich (Schweiz) geboren und erhielt erst im Alter von 17 Jahren seinen ersten Musikunterricht auf der Gitarre.
Nach dem Schulabschluss absolvierte er das Pre-College am Konservatorium Zürich bei Jens Stibal. Aktuell studiert er an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Prof. Tomasz Zawierucha. Weitere künstlerische Impulse erhielt er u.a. von Thomas Müller Perring, Lorenzo Micheli, Piotr Zaleski, Anders Miolin und Takeo Sato.

2019 war Anthony Lauber Preisträger beim Internationalen Gitarrenwettbewerb Twents (Niederlande). Konzertreisen mit Kammermusik führten ihn nach Spanien, Deutschland und in die Niederlande. Seit 2019 ist er Stipendiat der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.
Anthony Ilenio Lauber spielt eine im Hauser-Stil gebaute Gitarre von Solveig Kirschner aus dem Jahr 2014.

Folk meets Baroque

Sonntag, 24. Januar 2021, 16:00 und 18:00 Uhr

Ensemble FolkBaroque
Elias Conrad (Laute, Theorbe, Barockgitarre)
Sebastian Schmidt (Blockflöten)
Tabea Seibert (Blockflöten)


Mit freundlicher Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

Programm

Marco Uccellini – Aria sopra la Bergamasca
(1603 - 1680)

Jacob van Eyck – Engels Nachtegaeltje, aus: Der Fluyten Lusthof
(1590 - 1657)

Johann Joachim Quantz – Triosonate C-Dur
(1697 - 1773)

Anonymous – Greensleeves to a Ground, aus: The Division Flute

Henry Purcell – Chaconne, aus: Dioclesian
(1659 - 1695)

Traditionelles schottisches Lied – Miss McLeod’s Reel

Georg Philipp Telemann – Triosonate TWV 42:g9
(1681 - 1767)

John Dowland – The Frog Galliard
(1563 - 1626)

Nicola Matteis – Ground after Scotch Humour, aus: Ayres for the Violin (Book 4)
(1650 - 1714)

Antonio Vivaldi – Triosonate „La Follia“ RV63
(1678 - 1741)

Interpreten
 

Ensemble FolkBaroque 


Elias Conrad (Laute, Theorbe, Barockgitarre)
Sebastian Schmidt und Tabea Seibert (Blockflöten)

 

Ausdrucksstark, virtuos und mitreißend – das Ensemble Folk Baroque löst mit seinen Konzertprogrammen die Grenzen zwischen Folk und Barockmusik auf und widmet sich zugleich der historisch informierten Aufführungspraxis. Folk Baroque besteht aus den drei Musikern Sebastian Schmidt, Tabea Seibert und Elias Conrad.

Eine rege Konzerttätigkeit führte die drei Musiker ins In- und Ausland. Sie konzertierten auf international renommierten Bühnen und Festivals, wie dem Oude Muziek Festival Utrecht, dem MAfestival Brugge, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, den Tagen Alter Musik Regensburg oder dem Menuhin Festival Gstaad. Dabei entstanden einige Rundfunkaufnahmen, u.a. von den Radiosendern Bayern 4 Klassik, MDR und WDR 3.

Die jungen Musiker lernten und studierten bei Alte-Musik-Spezialisten wie Dorothee Oberlinger, Maurice Steger, Michael Schneider, Luca Pianca und Hopkinson Smith. Sie sind Träger zahlreicher Stipendien sowie Preisträger internationaler Wettbewerbe, wie etwa dem International Recorder Competition TelAviv oder dem Concorso di Musica Antica Maurizio Pratola.

Duo Guo-Lipstein

Sonntag, 28. März 2021, 16:00 und 18:00 Uhr

Linda Guo (Violine) und Manuel Lipstein (Violoncello) 

Mit freundlicher Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

Programm

Maurice Ravel - Sonate für Violine und Violoncello 
(1875 - 1937)

J.S. Bach - Invention Nr. 6 BWV 777 (arr. Guo/Lipstein)
(1685 - 1750) 

Reinhold Glière - Canzonetta und Scherzo 
(1875 - 1956)       aus den Huit Morceaux op. 39

Johan Halvorsen - Passacaglia nach G.F. Händel
(1864 - 1935)

Interpreten


Duo Linda Guo (Violine) - Manuel Lipstein (Violoncello)


Linda Guo (*1999, Violine) und Manuel Lipstein (*2001, Violoncello) haben sich während ihres Jungstudiums am Pre-College Cologne kennengelernt und konzertieren bereits seit fast zehn Jahren als festes Duo. Schon früh erlangten sie gemeinsam Preise bei wichtigen Wettbewerben, u. a. den ersten Preis mit Maximalpunktzahl beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ und den „WDR 3 Klassikpreis der Stadt Münster“.
Kammermusikunterricht erhalten Linda und Manuel bei renommierten Lehrern wie Anthony Spiri, Harald Schoneweg, Ramon Jaffé, Andreas Frölich und dem Signum Quartett.
Das Duo begeistert ZuhörerInnen in ganz Deutschland und zeichnet sich durch ein breites Repertoire von Barock bis Avantgarde aus. Einen Höhepunkt stellte die Japan-Tournee im Dezember 2016 dar, als das Duo in Tokyo, Yokohama und Kawagoe zahlreiche Konzerte gab.

Linda und Manuel sind erst zwanzig und neunzehn Jahre alt, doch gefeierte Nachwuchsstars in der Musikszene. Sie sind auf den Weltbühnen zuhause: Ihre Reisen führen sie nicht nur quer durch Europa, sondern auch in Länder wie China, die USA und Armenien. Linda gab ihr Debut in der Carnegie Hall (New York), Manuel trat in der Elbphilharmonie Hamburg und der Beijing Concert Hall auf.
Beide spielten als Solisten mit dem WDR-Sinfonieorchester in der Kölner Philharmonie und waren zu Gast bei zahlreichen internationalen Musikfestivals, beispielsweise in Bad Ragaz, Cremona, Pennsylvania und Köln.

Als junge Solisten gewannen Linda und Manuel Auszeichnungen bei großen internationalen Wettbewerben: Bereits mit 10 Jahren gewann Linda den „Prémier Grand Prix“ beim „Flame Concours“ in Paris und erhielt weitere erste Preise beim „Concours Arthur Grumiaux“ in Namur und beim „Max Bruch“-Wettbewerb in Köln, außerdem den Nachwuchspreis des Landes NRW, um nur einige zu nennen.
Neben dem „Prémier Grand Prix“ beim „Flame Concours“ in Paris erlang Manuel unter anderem den zweiten Preis beim „Antonio Janigro“-Wettbewerb in Kroatien und den ersten Preis und Sonderpreis beim „Prix Edmond Baert“ in Brüssel. Ein besonderer Erfolg: Als jüngster Teilnehmer überhaupt wurde er Finalist beim TONALi18-Wettbewerb in Hamburg. Des Weiteren wurden verschiedene seiner Kompositionen ausgezeichnet und verlegt.

Linda Guo studiert Violine bei Prof. Mihaela Martin an der Musikhochschule Köln, davor von 2008 bis 2017 bei Prof. Ute Hasenauer. Manuel Lipstein studierte Violoncello erst bei Prof. Katharina Deserno und dann bei Prof. Maria Kliegel ebenfalls in Köln (2011-2019); seit September 2019 ist er Student an der Kronberg Academy bei Prof. Frans Helmerson. Ergänzend erhält er seit 2020 Kompositionsunterricht bei Prof. Gerhard-Müller-Hornbach und Dirigierunterricht bei Prof. Vassilis Christopoulos an der HfMDK Frankfurt.

Beide Musiker werden von Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert und sind Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben und der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.